Hallo Frank, Deine Fuhrwerke gefallen mir auch recht gut. Die Farben der Planen besonders, dass werden ich auch mal ausprobieren. Eine allgemeine Frage zu Lafetten: mir ist aufgefallen, daß in den Zeugbüchern von Kaiser Maximilian Lafetten in schwarz /roter Bemalung abgebildet sind. Allerdings die Räder oft unbemalt. Ich würde mir das so erklären, dass die Räder als Verschleißteile betrachtet wurden bei denen sich die Farbe nicht lohnt. Kann jemand was dazu sagen?
Hallo, Es gibt immer Sachen, die man nicht so gern malt, bei mir gehören Zelte, Bäume und Fuhrwerke dazu. Wobei ich Fuhrwerke in der letzten Zeit als das kleinere Übel ansehe. Aber manchmal muss man halt... Für das burgundische Lager vor Murten.
Mit echtem Diorama meinte ich natürlich eine Aufstellung mit der Menge an Figuren, wie sie auf dem Bild von Frank zu sehen sind, nicht falsch verstehen, gell.
Schon interessant, was man mit Bildbearbeitung alles machen kann. Besonders der Staub macht das ganze sehr realistisch! Aber für ein richtiges Diorama kommt man ums Bemalen von ein paar hundert Figuren doch nicht herum 😉
Da entsteht wirklich eine schöne Wirkung! Und die Figuren sind auch schön geworden! Ich weiß nicht, ob das hier schon mal angesprochen wurde. Gab es in der Antike auch schon so etwas wie Erkennungszeichen, an denen man die einzelnen Parteien auseinander halten konnte. Oder geht man davon aus, dass die Gegner so unterschiedlich gekleidet waren, dass so etwas nicht nötig war?
Hallo Frank, Das ist ein schönes Thema und auch gut vorgestellt. Auch die Figuren gefallen mir sehr gut. Es ist hier immer etwas schade, dass man sich oft in einem Thema alleine fühlt. Daher kann ich Deine Entscheidung, dass Thema zu beenden, verstehen, auch wenn ich es schade finde. Vielleicht greift es jemand anders irgendwann mal auf.
So, hier kommt nun das burgundische Gegenstück, Herzog Philipp der Gute mit Page und Banner. Der Page trägt unter seinem Wappenrock komplett weiße Kleidung. Es war im Spätmittelalter manchmal üblich den Hofstaat zu festlichen Anlässen in einheitliche Farben einzukleiden. Das Banner wird getragen vom Herrn de Vergy.
Der Hintergrund ist wirklich toll. Ein Bisschen erinnert er mich von der Art her an die Hintergründe, die wir bei den VFZ Sammlerabende verwenden. Herr Fechner hat mal den Namen des Malers erwähnt, leider ist er mir entfallen. Die Aufstellung ist auch sehr schön. Gefällt mir was zum Thema Azteken zu sehen ohne Spanier.
Hallo, Vor ein paar Jahren habe ich aus einem Nachlaß einen Teil der Turnierserie des Ordens vom Goldenen Vlies erworben. In Kulmbach habe ich dann immer wieder die fehlenden Figuren bei der Offizine Maier dazu gekauft. Nun habe ich endlich die ersten der Figuren bemalt. Es ist der französische König Charles VII mit seinem Banner und einem Pagen. Ich bin noch etwas am nachforschen. Aber zeitlich müsste ein solches Tunier des burgundischen Ritterordens unter Teilnahme des französischen Königs in den 1450er Jahren stattgefunden haben. Der Bannerträger ist der Baron von Montmorency. Der Rand des Banners ist in die Livreefarben Charles VII eingefasst. Vorlage dafür war eine zeitgenössische Abbildung.
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Hier noch die Abbildung des französischen Königs aus dem Armorial des Ordens die ich als Vorlage genutzt habe.
Vielen Dank Uwe. Ich kann Dir zu dem Thema die Bücher von Gerry Embleton empfehlen. In "Ritter und Söldner im Mittelalter" wird auf die Waffenröcke eingegangen.
Vielen Dank für die Bilder. Es ist immer etwas die Frage, wie weit verbreitet so etwas war. Allerdings gibt es da auch nur die eine Figur.
Zwei Bilder von burgundischem Fußvolk. Das erste Bild zeigt ein paar Männer in Waffenröcken. Die waren im späten Mittelalter ein beliebtes Mittel um die Truppen zu uniformiern, vor allem in England, Frankreich und Burgund. 1465 waren die einzelnen Kontingente der Burgunder noch in den Livreefarben der jeweiligen Hauptleute gekleidet. Anfang der 1470er führte Karl der Kühne einheitlich die blau weißen Waffenröcke mit dem roten Andreaskreuz ein. Eigentlich müssten die Waffenröcke ohne Ärmel sein, aber solche Figuren gibt es kaum. Diese hier sind von Neckel und Gottstein.
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Das nächste Bild zeigt ein paar Langbogenschützen. Wegen der besseren Beweglichkeit tragen die Männer über ihren Kettenhemden Gambesons und Brigantinen. Als Feldzeichen werden auf der Kleidung rote Andreaskreuze getragen.